
Für
eine möglichst hohe Trefferquote sollten sinnvolle Begriffe
ohne
Sonderzeichen verwendet werden. Es genügen Teile des
Suchwortes.
Wie bereits öfters erwähnt, hat Ingwer (nach bisherigem Ermessen) nur
eine einzige Schwachstelle: Infektionen. Er wirkt nach meinen
Beobachtungen zumindest in den von mir angewendeten Mengen nicht
antibakteriell oder antiviral. Ingwer unterdrückt
Entzündungen, die von Erregern stammen und kann so unter
Umständen einige Zeit eine Infektion verschleiern, ohne selbst
die Erreger zu bekämpfen. Wenn der Körper über
genügend Immunstärke verfügt, macht das normalerweise
nichts: Der Körper beseitigt die Infektion dann nach einer Weile
von selbst, ohne dass man von ihr überhaupt etwas mitbekommen
hätte(...)
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Durch eine wissenschaftliche Kurzmitteilung des Botanischen
Instituts der Universität Bonn (Prof. Frahm) wurde ich bereits
vor mehr als einem Jahr auf die extrem starke fungizide
(pilzabtötende) Wirkung von Moosen aufmerksam gemacht. Dort
wurde auch darauf hingewiesen, dass der alkoholische Extrakt einiger
Moose sogar deutlich stärker fungizid wirkt als käufliche
Fungizide zur Behandlung von Pflanzen bei Pilzbefall. Vor kurzem
hatten zwei unserer Pferde im Stall an mehreren Stellen einen Pilz an
der Schweifrübe. Beim Auftreten eines solchen Pilzes hatte ich
in den letzten Jahren das käufliche Breitband-Antimykotikum
Epi-Pevaryl (Wirkstoff Econazol) mit Erfolg eingesetzt, welches ich
aus eigener Behandlung eines Hautpilzes als Mittel mit sehr guter
Wirkung kannte. Durch nur zwei bis drei Behandlungen mit diesem
Mittel konnte ich damals diesen Pilz an der Schweifrübe
beseitigen(...)
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Ich hatte es bereits angedeutet, dass es den Anschein hat, als ob
Ingwer das Wachstum von Melanomen bei Schimmeln ab einer Menge, die
etwa der Gelenkdosis von 3 Gramm pro 100 Kilo Körpergewicht
entspricht, sehr stark hemmt. Bei einer "Wohlfühldosis" von 1,5
bis 2 Gramm pro 100 Kilo Körpergewicht hatten die Melanome mit
der Zeit noch sichtbar an Zahl und Größe zugenommen, wobei
ich keine Aussage machen konnte, ob sie womöglich ohne Ingwer
schneller gewachsen wären. Diese Beobachtung möchte ich nun erhärten. Ich bin mir
jetzt sehr sicher, dass das Wachstum von Melanomen ab der
"Gelenkdosis" von Ingwer sehr stark gehemmt ist! Bei Ratten hatten
amerikanische Forscher bereits einen hemmenden Einfluss auf das
Wachstum von Darmkrebs gefunden(...)
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Die inzwischen zahlreichen guten Erfahrungen mit gesunden Pferden
aus dem Erfahrungsbereich von pferdeglueck.de kann ich mindestens
für meinen nun gesunden, aber alten 33-jährigen Wallach
(Anmerkg. d. Redaktion: Waran starb 2006 im hohen Alter von 35
Jahren.) immer nur bestätigen (er war übrigens
früher auch einmal ein relativ viel arbeitendes Schulpferd).
Nachdem seine Krongelenkentzündung nach etwa 7 Monaten
Ingwerbehandlung (10 bis 15 Gramm pro Tag bei einem Gewicht von
geschätzt 450 bis 500 Kilo) gut auskuriert war, machte sich nach
Absetzen des Ingwers zum Winter hin doch sein Alter bemerkbar und er
nahm spürbar ab. Ähnlich, nur bei weitem nicht so stark,
war es bereits im vorangegangenen Winter gewesen(...)
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In meinem ersten Bericht über die Fütterung von
Meerrettich an Pferde hatte ich erwähnt, dass es sinnvoll
wäre, einmal den Meerrettich bei Einschuss auszuprobieren, um
abklären zu können, ob dessen Wirkstoffe womöglich als
Breitbandantibiotikum nutzbar sind. Außerdem, um die Dosis
ermitteln zu können, die nötig ist, um die Wirkstoffe
über die Blutbahn an den Ort der Infektion zu führen.
Sowohl bei den Zahninfektionen, als auch bei Lungeninfekten wirken
die Wirkstoffe nämlich lokal und damit höher konzentriert.
Eigentlich hatte ich gehofft, von dieser "Untersuchung" selbst
verschont zu bleiben. Das Schicksal hat es aber mal wieder anders
gewollt: Am letzten Sonntag (13.02.2005) verpasste sich mein
Vollblüter Amarock (400 Kilo Körpergewicht) beim
Herumhüpfen im Schnee mit dem Hinterhuf einen üblen
Ballentritt vorne rechts. Der Schnee war blutbesudelt und ein
Hautfetzen von der Größe zweier Daumennägel hing
herunter(...)
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Durch Untersuchungen an eigenen Pferden und eine weitergehende
Recherche bin ich auf einige wesentliche Sachverhalte gestoßen,
die die in der Tierernährung weit verbreitete Gepflogenheit der
Zufütterung von Selen an Pferde sehr stark in Frage stellen und
zu einem Umdenken führen müssen. Selen ist in den letzten
Jahren ein Modeelement geworden, für das viel geworben wird, und
ganz Europa, Deutschland allgemein und Süddeutschland im
besonderen werden häufig als Selenmangelgebiete bezeichnet.
Daher haben alle Pferde, die dort nur natürliches Futter
bekommen, im Durchschnitt niedrige Selenwerte im Blut. Dennoch haben
sie aber in den ganzen Jahrhunderten, in denen die Menschen dort
gezüchtet und mit Pferden gearbeitet haben, mehr Leistung
vollbracht als heutige Reitpferde.(...)
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Vor einiger Zeit habe ich bei meinem nun schon 32-jährigen
Warmblutwallach (Anmerkg. d. Redaktion: Waran starb 2006 im Alter
von stolzen 35 Jahren), der seit März 2002 Ingwer bekommt
(erst 12 bis 15 Gramm, seit November 2003 nur noch etwa 7 Gramm am
Tag), eine Kotprobe auf Wurmeier untersuchen lassen. Es waren nur
zwei Strongylideneier zu finden, das ist sehr wenig! Verwurmte Pferde
haben ungefähr 100 bei dem angewandten Testverfahren. Die letzte
Wurmkur war im Mai 2003 (Mittel: Panacur, also nicht besonders
stark). Zwei andere Pferde, die seit etwa 6 Monaten ungefähr 7
Gramm Ingwer am Tag erhalten, waren auch unter fünf Eiern. Es
sieht also so aus, als ob also der Ingwer eine anthelminthische
Wirkung hat! Dies ist eigentlich auch vorstellbar, denn es ist aus
Ländern, in denen scharf gewürzt wird, bekannt, dass
Gewürze Parasiten und Bakterien in Schach halten.(...)
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Wir haben durch eine Untersuchung bei uns im Stall feststellen
müssen, dass die Zusätze an Spurenelementen bei
Fütterung über mehrere Jahre langfristig
gesundheitsschädlich sind. Dies ist dabei keine neue Entdeckung,
sondern wenigstens teilweise schon bekannt. Deutschlands
erfolgreichster Rennpferdetrainer Heinz Jentzsch, bei dem ich einmal
einen Besitzertrainerlehrgang absolviert habe, hat das schon seit
langem festgestellt: Alle Rennpferdetrainer, die von konventioneller
Fütterung auf Fertigfutter umgestiegen sind, waren nach einiger
Zeit in der Gewinnstatistik nur noch unter "ferner liefen" oder
mussten ihren Job ganz aufgeben. Dies war auch bei seinen Kollegen im
Ausland so. Vitaminzusätze hätten sich hingegen
gegenüber früher bewährt(...)
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Vor geraumer Zeit habe ich bei meinem 17-Jährigen
Vollblutwallach eine neue Erkenntnis aus der Humanmedizin
ausprobiert, die sich bei Pferden als vielseitig verwendbar erweisen
könnte. Es wurde nämlich neuerdings
überraschenderweise (nach über 100 Jahren!) von
Wissenschaftlern gefunden, dass Aspirin beziehungsweise sein
Wirkstoff Acetylsalicylsäure, Infektionen mit dem Bakterium
Staphylococus aureus bekämpft, wobei es nicht nur die Symptome
der Entzündung bekämpft, sondern direkt in den
krankmachenden Stoffwechsel des Erregers eingreift (Journal of
Clinical Investigations, Bd.112, S.222)(...)
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Die Probleme, die schon seit langer Zeit in der Pferdezucht bei
künstlicher Besamung (KB) auftreten, deuten darauf hin, dass
offensichtlich einige störende Faktoren seit ebenso langer Zeit
übersehen werden. Von den Reproduktionsmediziner wird gerne als
Argument gegen den Natursprung und für die KB die
größere Hygiene angeführt, die zu einer verringerten
Ansteckungsgefahr für die Stute führe. Dennoch liegen aber,
trotz dieses hygienischen Fortschritts, die Prozentzahlen an
lebendgeborenen Fohlen nicht über denen im altehrwürdigen
Trakehnern. Bedenklich finde ich auch, dass sich anscheinend, nicht
nur bei den Trakehnern, sondern auch in den anderen Pferdezuchten,
die Geburtstermine immer später ins Jahr hinein verschieben, was
in den nackten Prozentzahlen lebendgeborener Fohlen noch gar nicht
zum Ausdruck kommt. Man muss sich meines Erachtens auch die Frage
stellen, ob (sehr langfristig gesehen) nicht gar die Pferdezucht
negativ durch die KB beeinflusst wird(...)
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