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Meine Halb-Trakehner-Stute Astrit wurde im April 1974 geboren.
Glücklicherweise war sie von Natur aus mit einer sehr guten
Konstitution und Gesundheit ausgestattet. So verbrachten wir viele
Jahre, wunderbare gemeinsame Stunden, während ihrer Fohlenzeit,
im Dressurviereck, im Gelände und bei den herbstlichen
Fuchsjagden. Eines Tages, Astrit war im 17. Lebensjahr, hustete sie
plötzlich heftig und trocken, als wir wieder einmal gemeinsam
durch die Felder streiften. Ich parierte sofort vom Galopp durch und
streichelte nachdenklich ihren Hals. Was hatte das nun zu bedeuten?
Erfahrung hatte ich damals bereits mit dem Thema Pferdehusten, hatte
mich doch Astrit's dämpfige Stallkameradin schon gemeinsam mit
verschiedenen Tierärzten in dieser Hinsicht erprobt(...)
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Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen nehmen immer weiter zu,
an erster Stelle zu nennen sind das Sommerekzem sowie allergische
Atemwegserkrankungen (Pneumoallergien). Jedoch treffe ich in der
Praxis auch immer häufiger auf Kontaktallergien, Urtikaria
(Nesselfieber/Nesselsucht), Sonnenallergien, allergische
Bindehautentzündungen, Alopezie (= Haarausfall) sowie
Photosensibilitätsreaktionen, die auf einer
Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlen im
Zusammenhang stehend mit photodynamischen Substanzen beruhen,
beispielsweise die photosensibilisierende Dermatitis, die
Photodermatitis und die Dermatitis solaris, die sich in
entzündlichen Reaktionen der Haut zeigen(...)
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Die Ursachen der Hufrehe können vielfältig sein, nicht immer
haben wir Einfluss darauf, ob unser Pferd an Hufrehe erkrankt oder nicht. Fakt
ist: Die Hufrehe entwickelt sich zunehmend nicht nur zu einer der schlimmsten
Geißeln unserer Pferde, die "Patienten" werden offenbar auch immer
jünger! So ist meine jüngste Patientin erst ... ein Jahr alt! Das
verblüfft und schockiert inzwischen selbst hartgesottene
Hufrehe-Fachleute! Viele Faktoren, die zur Hufrehe führen, liegen nicht in
unserem direkten Einflussbereich(...)
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Eine schreckliche Meldung ging jetzt im April 2008 wieder über die
Ticker: Was als vergnüglich-heiterer Ausritt begonnen hatte, endete in
einer schlimmen Katastrophe, als sich ein Pony und ein Pferd erschreckten und
kopflos mit ihren jungen Reiterinnen davonstürmten. Dabei überrannte
das Pony eine Spaziergängerin und warf die 13-Jährige Reiterin ab. Es
blieben zwei Schwerverletzte zurück. Auch das Pferd rannte unaufhaltsam
weiter, kollidierte schließlich mit einem PKW. Bei dem Zusammenstoß
erlitt die 14-Jährige Reiterin ebenfalls schwerste Verletzungen(...)
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Pony Witty ist das Sorgenkind auf dem Ponyhof: Es schlägt
aus, macht Zicken beim Auftrensen und mag nur eine kleine Auswahl von
Menschen. Letzte Hoffnung für Witty: Andrea Kutsch, Deutschlands
einzige "Pferdeflüsterin" von Monty Roberts Gnaden. Eine
12-stündige Autofahrt nach Hamburg beginnt, die ARD-Kamera ist
für die Reportage „exklusiv“ (gesendet erstmals am
2. Mai 2003 in der ARD und seitdem in der regelmässigen
Wiederholungsschleife) dabei. Es beginnt der wohl effektivste und
preiswerteste Werbespot aller Zeiten für Andrea Kutsch(...)
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Im Jahre 1970 kannten in Deutschland nur sehr wenige Pferdekenner
das American Quarter Horse. Der Amerikaner Alan Jacob hatte einige
Pferde dieser Rasse nach Deutschland gebracht als er für
U.S.-Militärangehörige Ende der Sechziger eine Art
Rodeo-Wanderzirkus aufzog. Eines dieser Pferde kaufte Günther
Schleiermacher, ein kleiner Gurkenfabrikant aus der Nähe von
Köln. Recht glücklich wurde er mit diesem Tier allerdings
nicht, denn als „Barrel Racer“ – ein Rennpferd auf
einem Dreieckskurs um 3 Tonnen – kannte die Stute eigentlich
nur ein Tempo: Vollgas. Aber Schleiermacher hatte „Blut geleckt“, wollte
weitere „Cowboy-Pferde“(...)
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Sie starrte die Wand an. Minutenlang. Sie wirkte vollkommen abwesend,
fast dachte man, sie schliefe. Doch sie schlief nicht. Im Gegenteil:
Sie spürte ein starkes Verlangen, zu rennen. Einfach nur um ihre
Kraft zu spüren. Doch da es hier nicht ging, stand sie nur da,
während man ab und zu ihre Muskeln unter der Haut zucken sah.
Schließlich bemerkte sie etwas Warmes auf ihrem Rücken. Es
war die Sonne, die durch ein kleines Fenster fiel. Sie hatte das
Bedürfnis ihren Körper in der Sonne zu wärmen, doch
sie wusste, dass das Fenster viel zu wenig Sonnenlicht
durchließ, um ihren ganzen Körper zu bedecken.
Schließlich drehte sie sich doch um, schwerfällig und
langsam(...)
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Mitte des Jahres 2005 erkrankte Dicki an einer Bronchitis, welche
antibiotisch versorgt wurde. Ca. nach zwei Wochen trat eine Besserung
ein, das Fieber war weg und er hustete nicht mehr so stark und er
wollte auch wieder auf die Weide. Es fiel mir zu diesem Zeitpunkt
schon auf, dass er nicht mehr so fröhlich und frisch lief wie
sonst, sondern sehr langsam ging. Ich führte dies auf seine
Bronchitis (hauptsächlich in den oberen Bronchien) zurück.
Ungefähr eine Woche später wollte er gar nicht mehr gehen
und lag auch oft auf der Weide. Da habe ich den Tierarzt wieder
angerufen und dieser diagnostizierte "Hufrehe". Dies war für
mich sehr schockierend. Dicki bekam einen Aderlass, wurde in seine
Box gestellt, er bekam nur Heu zu fressen und Schmerzmittel und, da
er Fieber hatte, auch fiebersenkende Mittel(...)
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Wir kennen den Anblick noch zur Genüge: In brütender Sonne
ächzende Pflanzen auf ausgedorrten Feldern. Als sich diese Lage im
weiteren Verlauf des Sommer 2011 endlich entspannte, setzte der
Landwirtschaft permanente Feuchtigkeit zu. Getreide konnte gar
nicht oder nur in viel zu geringen Mengen eingefahren werden, die
Heuernte ging mit ähnlich katastrophalen Ergebnissen zu Ende. Das wird nicht nur die Lebensmittelpreise drastisch ansteigen
lassen, auch die Futtermittelkosten explodieren auf vielen Höfen
seit Monaten. Somit stöhnen auch Reiterhöfe mehr und mehr über kaum
noch bezahlbare Preise für Stroh und Heu. Höfe, die solche
Futtermittel nicht in erheblichem Umfang selber produzieren und
schon vor dieser neuen Misere finanziell angeschlagen waren,
dürften diese Krise auf Dauer kaum überleben. Denn die
Wetterkapriolen in 2011 sind erst der Anfang einer vermutlich
längeren Serie.(...)
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Ein schönes Beispiel aus meiner Praxis, welches dokumentiert,
dass auch eine relative Symptomfreiheit bei Pferden mit
diagnostizierter "Dämpfigkeit" erzielt werden kann: Aus
veterinärmedizinischer Sicht war Tigger bereits austherapiert
und es bestanden keine weiteren Behandlungsmethoden bzw. Alternativen
mehr. Letztlich waren es keine einschneidenden Maßnahmen, die
wir bei Tigger angewendet haben; es waren zwar eine ganze Reihe
homöopathischer Mittel und Nosoden; eine Optimierung der
Fütterung, welche keinerlei größere Maßnahmen
beinhaltete und selbst die Haltung konnte beibehalten werden(...)
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Es begann alles vor 3 ½ Jahren. Ich kam neu in einen Stall, in
dem auch meine Freundin geritten hatte. Sie ritt dort ein Pferd
namens "Phönix" und eine Traberstute namens "Stein Maid". Als
ich nun dorthin kam, war nur noch ein Pflegepony frei. Der kleine
"Felix". Ich ritt ihn ungefähr zwei bis drei Monate. Dann holte
(besser: rettete) die Besitzerin von "Felix" einen Traber von der
Rennbahn. Er hieß "Stein Eros", ein Bruder jener Traberstute
"Stein Maid", die meine Freundin ritt(...)
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Das Jahr 2007 ist schon wieder Geschichte, ein neues Jahr hat bereits
begonnen. Und neue Herausforderungen in der täglichen Tierheilpraxis
stehen wieder vor der Tür. Dennoch wollen wir nochmals kurz innehalten und
einen Blick zurückwerfen. Gab es im Jahr 2007 besondere Entwicklungen,
besonders erwähnenswerte Patienten, besondere Schwerpunkte im
täglichen Kampf gegen die unterschiedlichsten Erkrankungen? Ich denke: Ja!
Daher möchte ich nochmals das Schlaglicht auf ganz bestimmte Themen und
Krankenakten werfen. Das Jahr 2007 ist bereits Geschichte. Aber wir können
manches aus der entsprechenden "Jahresschlussbilanz" lernen und ... so manchen
Fehler in der Zukunft vermeiden(...)
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Nicht nur in Deutschland hat pferdeglueck.de die Ingweridee seit 2002
(und bis 2005 in enger Kooperation mit dem Chemiker Dr. Stefan Brosig) bekannt
und populär gemacht. Schon seit Jahren gibt es immer wieder reges Feedback
gleichermaßen aus angrenzenden EU-Ländern. Nun scheint auch in
Frankreich die Ingweridee ihren Siegeszug antreten zu wollen. Michaela Poth,
Webmaster bei der bekannten und viel besuchten französischen
Pferdefreunde-Website(...)
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Die naturheilkundliche Behandlung unserer Pferde liegt zwar im
Trend der Zeit, ist jedoch nach wie vor umstritten! Manch einer
glaubt, die Homöopathie, die Isopathie und selbst die
Phytotherapie seien keine wirksamen und Erfolg versprechenden
Therapien, sondern eher "für die Jenigen gedacht, die an die
Wirksamkeit (= Hexerei) glauben". Zudem bestehen zum Thema
Naturheilkunde etliche unrichtige Aussagen, welche sich
hartnäckig halten, obwohl die Unrichtigkeit dieser Aussagen in
der Praxis immer wieder bewiesen wird(...)
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Obwohl wirklich sehr schwer gefallen, anbei mein
Ingwer-Erfahrungsbericht (Anmerkg. der Redaktion: Der große
Bericht findet sich an anderer Stelle dieser Website) und Fotos der
quietschfidelen Hafis. Schwer gefallen aus dem Grunde, weil ich am
28. November 2004 mein Pony, was mich 25 Jahre, fast mein ganzes
Leben, begleitet hat, einschläfern lassen musste. Das wäre übrigens ein Thema, ich meine den Tod und was
danach für uns Pferdehalter kommt, was man auch ansprechen
könnte auf pferdefreundetreff.de. Ich habe so viel dazu gelernt
in der letzten Woche und sah mich mit Problemen konfrontiert, die ich
bis Sonntag nicht kannte. Abdecker? Nein, um Gottes willen, hatte
schon viel zu viel gesehen(...)
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Das Cushing-Syndrom (Überfunktion der Nebennierenrinde)
bezeichnet ein Erkrankungsbild, dem ein Überangebot an endogenem
(endogen = innerlich) Cortisol oder exogenem (exogen =
äußerlich bzw. zugeführtem) Glucocorticoid (=
Cortison) zugrunde liegt. Ursachen des erhöhten
Glucocorticoidspiegels sind beispielsweise: Nebennierenrinden Adenome
und Karzinome (dies ist die primäre Überfunktion),
Nebennierenrinden Hyperplasie als Folge einer verstärkten
ACTH-Sekretion der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) von ektopischen
ACTH-produzierenden Tumoren oder der Verabreichung hoher Dosen von
ACTH (sekundäre Überfunktion) sowie die exogene Zufuhr von
Glucocoricoiden (also Cortison)(...)
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Kaum ein Beitrag unter pferdeglueck.de hat so viele Reaktionen
nach sich gezogen wie unser Kommentar zur "Pferdeflüsterei".
Neben den fast ausschließlich zustimmenden Zuschriften gab es
natürlich auch einige leidenschaftliche Proteste. Es ist und
bleibt eben eine eher unbequeme und ungewohnte Sicht auf den
Andrea-Kutsch-Mythos. Inzwischen mehren sich allerdings
Gerüchte, wonach Kutsch-Ziehvater Monty Roberts selber den
Kommerz-Rummel um seine deutsche "Niederlassung" Andrea Kutsch mehr
und mehr mit Unbehagen beobachtet. Eine der engagiertesten Reaktionen
erreichte uns von Aida Sabri aus Berlin, die nun – frisch und
glücklich verheiratet – Aida Warnke heißt. Sie stellt
auch ihre beiden Pferde vor(...)
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Alles fing damit an, dass wir zufällig mit dem Fahrrad an
unserem jetzigen Stall vorbei fuhren. Wir hielten an, gingen auf den
Hof und fragten die Stallbesitzerin, ob nicht jemand eine
Reitbeteiligung suche. Und siehe da, sie konnte uns auch ein Pferd
zeigen: Samasti. Meine Tochter – damals 10 Jahre alt –
war sofort begeistert von dieser Stute. Samasti war damals schon
betagte 20 Jahre alt. Eine Traberstute, mit der sechs Jahre lang
Rennen gefahren wurden. Danach wurde sie als Zuchtstute eingesetzt
und bekam 6 Fohlen. Es folgten fünf Jahre in einem
Reitschulbetrieb(...)
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Die Leidensgeschichte von Neujahr ist unfassbar: Ich habe sie mehrmals
gelesen und mir kamen immer wieder die Tränen. Tränen um Neujahr, der
sein Schicksal so tapfer ertrug und nichts dagegen unternehmen konnte, dem die
Sprache fehlt, sein ganzes Elend in Worte zu fassen. Tränen um die
Pferdebesitzerin samt Familie, die völlig allein gelassen und hilflos war.
Immer das Beste für Neujahr wollten, jedoch keine wirkliche Hilfe erfahren
haben. Neujahrs Geschichte zeigt einmal mehr, dass auf jedes individuelle Pferd
auch individuell und speziell eingegangen werden muss(...)
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Sonntagmorgen, um 8.00 Uhr der erste Anruf auf dem AB, wir schlafen
noch . . . Um 8.30 Uhr ruft eine Pferdehalterin aus der Schweiz an,
sie hätte vor vier Wochen einen Liter "Animal Biosa" für ihr
krankes Pferd bestellt und wolle die Bestellung stornieren. Kein
Problem, sage ich und möchte das Gespräch beenden. Sie erzählt
jedoch munter weiter, ihrem Pferd würde es sehr schlecht gehen,
aber eine ihrer Bekannten hätte ihr jetzt eine noch günstigere
Behandlungsmöglichkeit genannt, diese wolle sie erst einmal
ausprobieren(...)
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Die Probleme mit Tigger fingen bereits im Sommer 2002 mit einer sehr
schweren Kolik an, damals war er noch keine 1 ½ Jahre alt.
Seit dem Jahre 2003 kämpfte Tigger immer wieder mit Husten,
Infektionen, allergischen Hautreaktionen (Nesselfieber bzw.
Urticaria) und Koliken. Schwere Infekte mit hohem Fieber
beeinträchtigten in regelmäßig wieder kehrenden
Abständen Tiggers Wohlbefinden. Massive Hustenattacken und
asthmatische Anfälle weiteten sich aus. Ganz schlimm wurde es
dann im Jahre 2005; Tiggers Kreislauf drohte zusammenzubrechen und
die Asthma-Attacken wurden so schlimm(...)
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